Vertragsstrafe in der WEG steht im Mittelpunkt eines neuen Grundsatzurteils des Bundesgerichtshofs. Die Entscheidung betrifft große Bauprojekte innerhalb von Wohnungseigentumsanlagen. Sie betrifft Dachausbauten, Aufstockungen und umfangreiche Modernisierungen. Das Urteil beantwortet eine lange offene Frage. Es klärt, ob und wie Strafzahlungen aus Gemeinschaftsordnungen gerichtlich begrenzt werden können. Der BGH nutzte das Verfahren gleich zur Klärung mehrerer Grundsatzfragen. (mehr …)
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BGH: Modernisierungsankündigung und Betriebskosten
Modernisierungsankündigung und Betriebskosten ein BGH-Beschluss mit Signalwirkung, der Vermieter und Mieter gleichermaßen betrifft. Die Entscheidung zeigt, wie streng die formellen Anforderungen an Modernisierungsankündigungen sind und welche Folgen drohen, wenn Informationen zu künftigen Betriebskosten fehlen. Der Beschluss relevant für alle, die Modernisierungen planen oder dulden müssen.
Der folgende Beitrag ordnet den Beschluss ein, erklärt die Hintergründe und zeigt auf, welche praktischen Lehren sich daraus für die Zukunft ziehen lassen. (mehr …)
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Betriebskosten fiktive Kosten: Was Vermieter dürfen
Betriebskosten fiktive Kosten: Ein BGH-Urteil mit großer Wirkung
Dürfen Vermieter für Gartenpflege und Hausmeisterdienste fiktive Kosten eines Drittunternehmens abrechnen, obwohl eigenes Personal eingesetzt wurde?
Diese Frage betrifft Millionen Mietverhältnisse. Die Entscheidung des BGH – gestützt auf § 1 Abs. 1 Satz 2 BetrKV – wird deshalb auch in Zukunft eine zentrale Rolle bei Betriebskostenabrechnungen spielen. (mehr …)
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BGH Bei Hausgeldvorschüssen haben Eigentümer viel Spielraum
Hausgeld und Wirtschaftsplan im WEG: BGH stärkt Eigentümer
Beim Hausgeld und Wirtschaftsplan im WEG hat der Bundesgerichtshof (BGH) eine Grundsatzentscheidung getroffen, die die Rechte von Eigentümergemeinschaften deutlich stärkt. Nach dem Urteil des BGH dürfen die Eigentümer bei Hausgeldvorschüssen und Rücklagen mit weitem Ermessensspielraum beschließen. Nur wenn diese offensichtlich überhöht oder zu niedrig sind, kann ein Beschluss angefochten werden.
Das Urteil bringt Rechtssicherheit für Verwalter und Eigentümer – und bremst zugleich überzogene Anfechtungsklagen, die in vielen Gemeinschaften zu lähmenden Streitigkeiten führen. (mehr …)
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Wer muss die Hausgeldabrechnung erstellen? Neues BGH-Urteil klärt Verantwortung
Hausgeldabrechnung: Neues BGH-Urteil klärt Verantwortung
Wer muss die Hausgeldabrechnung erstellen, wenn ein Verwalter wechselt? Diese scheinbar einfache Frage sorgt seit Jahren für Streit in Wohnungseigentümergemeinschaften (GdWE). Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun mit einem Urteil vom 26. September 2025 (Az. V ZR 206/24) klare Worte gefunden. Das Urteil hat erhebliche Bedeutung für Verwalter, Eigentümer und Hausverwaltungen. (mehr …)
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BGH: Eigenbedarfskündigung auch bei geplantem Wohnungsverkauf zulässig
BGH Eigenbedarfskündigung trotz Wohnungsverkauf möglich
Eine Eigenbedarfskündigung kann auch dann wirksam sein, wenn der Vermieter seine bisherige Wohnung umbauen und anschließend verkaufen will. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Urteil entschieden. Damit stärkt der BGH die Rechte von Vermietern, die ihre Wohnsituation verändern möchten – und schränkt zugleich die bisherige restriktive Praxis einiger Instanzgerichte ein. (mehr …)
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BGH: Härtefall bei Eigenbedarfskündigung
Härtefall bei Eigenbedarfskündigung: BGH stärkt Mieterrechte
Wenn ein Gericht einen Härtefall nach einer Eigenbedarfskündigung prüft, müssen die gesundheitlichen und persönlichen Umstände des Mieters sorgfältig aufgeklärt werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in einem aktuellen Beschluss klargestellt. Der Fall zeigt, wie wichtig gründliche Beweisaufnahme und die Wahrung des rechtlichen Gehörs für betagte oder gesundheitlich angeschlagene Mieter sind – und wie schnell Gerichte dabei gegen Grundrechte verstoßen können. (mehr …)
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Mieterhöhung mit Vergleichsmiete oder Beweisverfahren?
Mieterhöhung: BGH-Urteil zur Vergleichsmiete und Beweisverfahren. Können Vermieter ein gerichtliches Gutachten beantragen, um die ortsübliche Vergleichsmiete vor einer Mieterhöhung feststellen zu lassen? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden – und dabei die Rechte von Mietern gestärkt. Das Urteil schränkt die Möglichkeiten für Vermieter ein, ein sogenanntes selbständiges Beweisverfahren einzuleiten. Für die Praxis hat dies große Bedeutung. (mehr …)
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BGH-Urteil zu Solaranlage auf Balkon: Rückbaupflicht bestätigt
Rückbaupflicht: BGH-Urteil zu Solaranlage auf dem Balkon. Darf ein Wohnungseigentümer eigenmächtig eine große Solaranlage installieren? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat hierzu ein klares Wort gesprochen. Das Urteil ist richtungsweisend, weil es die Grenzen individueller Nutzung und die Pflicht zur Rücksichtnahme in einer Gemeinschaft konkretisiert. Die Entscheidung eröffnet neue Perspektiven – und zeigt, wo Konflikte im Wohnungseigentum in Zukunft eskalieren können. (mehr …)
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BGH-Urteil: Eigentümer tragen Kosten für anfängliche Mängel
Wer zahlt, wenn Baumängel schon beim Bau vorhanden waren? Der Bundesgerichtshof hat die Frage danach wer die Kosten für anfängliche Mängel tragen muss entschieden. Er stellte klar: Wenn die Gemeinschaftsordnung bestimmte Kosten einzelnen Eigentümern auferlegt, umfasst das auch die Beseitigung anfänglicher Mängel. Damit setzt der BGH einen wichtigen Maßstab für Wohnungseigentümergemeinschaften. (mehr …)
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Abmahnungsbeschluss im Wohnungseigentumsrecht: Neues BGH-Urteil
Abmahnungsbeschluss im Wohnungseigentumsrecht – dieser Begriff klingt zunächst technisch, doch das neue Urteil des Bundesgerichtshofs vom 4. Juli 2025 (Az. V ZR 77/24) betrifft ganz konkrete Konflikte in Eigentümergemeinschaften. Was passiert, wenn eine Gemeinschaft beschließt, einen einzelnen Eigentümer wegen angeblich schädigenden Verhaltens abzumahnen? Welche Rechte hat der Betroffene – und welche Befugnisse die Gemeinschaft? Der BGH hat nun wichtige Leitlinien gesetzt, die sowohl für Eigentümer als auch für Verwalter weitreichende Folgen haben. (mehr …)
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BGH-Urteil: Bauträgerin baut nicht als Wohnungseigentümer
Der BGH hatte jüngst einen spannenden Fall zu entscheiden, wenn die Bauträgerin bei der Errichtung von Wohnanlagen vom ursprünglichen Bauplan abweichen, ist ihre rechtliche Stellung wie die anderer Wohnungseigentümer und gibt es Beseitigungsansprüche bei Abweichungen? Der Bundesgerichtshof hat sich in einem aktuellen Urteil zu dieser Thematik positioniert – mit weitreichenden Folgen für Erwerber, Verwalter und Bauträger gleichermaßen. (mehr …)
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Nutzungsentschädigung nach Mietende: Neues BGH-Urteil
Wenn ein Mieter nach Mietende die Wohnung nicht zurückgibt, stellt sich die Frage: Steht dem Vermieter eine Nutzungsentschädigung zu? Diese zentrale Frage hat der Bundesgerichtshof (BGH) in seinem neuen Urteil zur Nutzungsentschädigung nach Mietende umfassend beantwortet – mit weitreichenden Folgen für Mieter und Vermieter. (mehr …)
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BGH-Urteil: Juristische Personen können Verwaltungsbeirat werden
Dürfen juristische Personen Mitglied im Verwaltungsbeirat einer Wohnungseigentümergemeinschaft werden? Diese bislang umstrittene Frage hat der Bundesgerichtshof (BGH) nun eindeutig beantwortet. Das aktuelle Urteil stärkt die Mitwirkungsrechte von Körperschaften, Unternehmen und Kommunen und sorgt für neue Rechtssicherheit im Wohnungseigentumsrecht. (mehr …)
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BGH-Urteil: Anpassung von Nebenkostenvorauszahlungen
Die Anpassung von Nebenkostenvorauszahlung und Formvorschriften sorgt regelmäßig für Konflikte, so ein Fall kam nun vor den BGH. Der Bundesgerichtshof dazu entschieden: Auch eine geringfügige Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlung kann den gesamten Mietvertrag gefährden. Der Fall zeigt, wie kritisch selbst unscheinbare Absprachen sein können, wenn sie nicht richtig dokumentiert sind. (mehr …)
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BGH-Urteil zur Mietpreisbremse: Staffelmiete & Vormiete
Ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) zur Mietpreisbremse und Staffelmiete schafft Klarheit bei der Berechnung zulässiger Miethöhen. Demnach bleiben nicht wirksam gewordene Staffelmieterhöhungen unberücksichtigt. Maßgeblich ist allein die zuletzt gezahlte Vormiete. (mehr …)
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BGH-Urteil: Vorkaufsrecht des Mieters auch bei Teileigentum
Das Vorkaufsrecht des Mieters ist bei Teileigentum rechtlich komplex. Ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs schafft Klarheit bezüglich der rechtlichen Anwendung, Bedingungen und Fristen. Dieses Urteil ist für Mieter und Vermieter wegweisen. (mehr …)
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Mietpreisbremse: Getrennte Mietverträge für Wohnung und Keller
Im Jahr 2015 schlossen die Mieter getrennte Mietverträge für Wohnung und Keller, die Mieter, im April 2016 rügten die Mieter einen Verstoß gegen die Mietpreisbremse, wobei sie die Gesamtmiete für Wohnung und Keller in Höhe von 929 Euro der zulässigen ortsübliche Miete gegenüberstellten. Das aktuelle BGH-Urteil zur Mietpreisbremse klärt, wann getrennte Mietverträge für Wohnung und Keller als einheitliches Mietverhältnis betrachtet werden müssen. (mehr …)
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BGH-Urteil: Wann liegt eine energetische Modernisierung vor?
Ein BGH-Urteil? Nein, gleich vier aktuelle Urteile des Bundesgerichtshofs beschäftigen sich mit der Frage, wann liegt eine energetische Modernisierung vor, und unter welchen Voraussetzungen eine Modernisierungsumlage erhoben werden können. (mehr …)
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Eigenbedarfskündigung Härtefall nach BGH neu bewertet
Ein neues Urteil vom BGH beschäftigt sich mit der Frage, wann Mieter einer gerechtigten Eigenbedarfskündigung widersprechen können und welche Anforderungen zur Darlegung, dass diese eine Härtefall ist gelten. Dabei geht es um die Anforderungen an ärztliche Atteste, wenn Mieter gesundheitliche Härten geltend machen. Hierzu stellt der Bundesgerichtshof nun Regeln auf. (mehr …)
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BGH-Urteil: Teilanfechtung von Abrechnungsspitzen
Der BGH hat in einem aktuellen Urteil über die Teilanfechtung von Abrechnungsergebnissen, den sogenannten Abrechnungsspitzen entschieden. Strittig war die Behandlung der Erhaltungsrücklage in der Hausgeldabrechnung. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs schafft nun Klarheit darüber, wie Entnahmen zu behandeln sind. Damit hat der Bundesgerichtshof die bisherige Rechtsauffassung grundlegend geändert. (mehr …)
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BGH-Urteil: Vermieter haftet für Energiekosten
Im Rahmen einer Zimmervermietung führte ein Streit über die Energiekosten bis nach Karlsruhe zum Bundesgerichtshof, haftet der Vermieter für die Strom- und Gaskosten seiner Mieter, ein BGH-Urteil beantwortet diese Frage jetzt.
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BGH-Urteil: Klimaanlage unzulässige bauliche Veränderung?
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 28. März 2025 ein wegweisendes Urteil gefällt (V ZR 105/24). Es ging um die Frage, ob der Einbau einer Klimaanlage in einer Wohnungseigentumsanlage eine unzulässige bauliche Veränderung ist, wenn andere Eigentümer sich durch mögliche Lärmbelastung beeinträchtigt fühlen, das BGH-Urteil beantwortet diese Frage. Geklagt hatte eine Wohnungseigentümerin, deren Wohnung drei Etagen unterhalb der geplanten Klimaanlage lag. (mehr …)
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Kündigung von Mietverträgen mit aufschiebender Bedingung
Ein aktuelles BGH-Urteil klärt die Möglichkeiten der Kündigung von Mietverträgen mit aufschiebender Bedingung. Ein Grundstückseigentümer und ein Anlagenbetreiber schlossen einen Mietvertrag zur Nutzung eines Grundstücks für eine geplante Windenergieanlage. Der Vertrag sah vor, dass die feste Mietzeit erst mit der Inbetriebnahme der letzten Anlage beginnt. Der Eigentümer kündigte den Vertrag vorzeitig, weil der Bau der Anlage noch nicht begonnen hatte und er die Fläche anderweitig nutzen wollte. (mehr …)
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BGH-Urteil stärkt Notwegrecht: Zufahrt zum Parken erlaubt
Ein wegweisendes BGH-Urteil zum Notwegrecht wurde in Karlsruhe gefällt, das Eigentümern gefangener Grundstücke erlaubt, ihr Grundstück mit Kraftfahrzeugen zum Parken anzufahren. Die Eigentümer zweier Grundstücke gerieten in Streit, weil die Beklagte über das vordere Grundstück fuhr, um auf ihrem eigenen Grundstück zu parken. Das Grundstück der Beklagten war ohne Verbindung zur Straße („gefangen“). Die Kläger verlangten eine Einschränkung des Notwegrechts, um das Befahren zum Parken auszuschließen. (mehr …)
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177 Quadratmeter in Berlin für 600 Euro? Was hat der BGH damit zu tun?
177 Quadratmeter Wohnung in Berlin für 600 Euro im Monat? Der BGH meint, die günstige Miete allein genügt noch nicht, um Sittenwidrigkeit anzunehmen. (mehr …)
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BGH-Urteil: Haftung für bauliche Veränderung durch Mieter
Der Bundesgerichtshof hat klargestellt, wann vermietende Wohnungseigentümer für unzulässige bauliche Veränderungen durch ihre Mieter haften. Dieses BGH-Urteil bedeutet, dass die Haftung auf den vermietenden Eigentümer übergeht, wenn der Mieter eine bauliche Veränderung in seinem Wissen, aber ohne die Genehmigung der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer vornimmt. (mehr …)
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BGH-Urteil: Rückerhalt der Mietsache startet Verjährung
Ein neues BGH-Urteil klärt die wichtige Frage, wann genau der Rückerhalt der Mietsache die Verjährung von Schadensersatzansprüchen in Gang setzt. Im Mittelpunkt steht dabei die Übergabe der Schlüssel durch den Mieter. Der Vermieter wollte die Mietsache aber nicht zurücknehmen, da dass Mietverhältnis nach seiner Meinung noch nicht beendet war. (mehr …)
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Bauliche Veränderungen: BGH klärt Vorbefassungspflicht
Bauliche Veränderungen nach WEG (Wohnungseigentumsgesetz) sorgen immer wieder für Streit, nun landete ein Fall beim BGH in Karsruhe zur Frage der Vorbefassungspflicht, der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer. Der Bundesgerichtshof klärt nun auf, welche Anforderungen an die Vorbefassung der Eigentümerversammlung bestehen müssen. (mehr …)
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BGH-Urteil: Gesamtnichtigkeit einer Maklerkosten Vereinbarung
Das BGH-Urteil zur Gesamtnichtigkeit der Maklerkosten klärt Rechtslage, und stärkt den Halbteilungsgrundsatz. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden, dass Vereinbarungen über Maklerkosten, die gegen § 656d BGB verstoßen, vollständig nichtig sind. Dies betrifft Fälle, in denen Käufer verpflichtet werden, die gesamten Maklerkosten zu übernehmen, obwohl sie nicht Vertragspartner des Maklers sind. Der BGH stellt klar: Ein solcher Verstoß führt zur vollständigen Unwirksamkeit der Vereinbarung (Az. I ZR 138/24). (mehr …)
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BGH-Urteil: Halbteilungsgrundsatz bei Maklercourtage gilt
Das BGH-Urteil bestätigt, der Halbteilungsgrundsatz bei der Maklercourtage gilt zwingend für Käufer und Verkäufer auch beim Kauf eines Einfamilienhauses. (mehr …)
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Gewerbemietrecht: BGH-Urteil zur Umsatzsteuer bei Nebenkosten
Ein neues BGH-Urteil im Gewerbemietrecht betrifft die Umsatzsteuer auf Nebenkosten und Betriebskostenabrechnungen bei Gewerbemietern. Der Fall betrifft ein Mietobjekt in einer Wohnungseigentumsanlage. Die Vermieterin vermietete Gewerberäume an die Mieterin und vereinbarte, dass diese neben der Grundmiete auch sämtliche Nebenkosten sowie die darauf entfallende Umsatzsteuer zu zahlen hatte. Da die Vermieterin auf die Steuerbefreiung nach § 4 Nr. 12a UStG verzichtete, unterlagen sowohl die Miete als auch die Nebenkosten der Umsatzsteuer in Höhe von 19 %.
Für die Betriebskostenabrechnung nutzte die Vermieterin die Jahresabrechnung der Wohnungseigentümergemeinschaft als Grundlage. Dabei erhob sie auf die umlagefähigen Kosten erneut die Umsatzsteuer, ohne die von der WEG gezahlte Vorsteuer herauszurechnen. (mehr …)
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BGH-Urteil: Wer zahlt für die Tiefgarage?
In einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) kam es zu Streit über die Kostenverteilung für die Sanierung einer Tiefgarage, das BGH-Urteil musste die Frage beantworten: Wer zahlt für die Tiefgarage? Die Gemeinschaft der Eigentümer hatte beschlossen, dass alle Eigentümer die Sanierungskosten nach Miteigentumsanteilen tragen sollen. Eine Wohnungseigentümerin ohne Stellplatz klagte dagegen. (mehr …)
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BGH-Urteil: Erhaltungsrücklage Änderung per Beschluss
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat eine Grundsatzentscheidung zur Umlage von Kosten in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) getroffen, betreffen tut das BGH-Urteil die Änderung der Zuführung zur Erhaltungsrücklage per Beschluss. Das BGH-Urteil bestätigt die Möglichkeit der Wohnungseigentümer, den Verteilungsschlüssel für bestimmte Kostenarten durch Mehrheitsbeschluss zu ändern. Dies gilt auch für die Zuführung zur Erhaltungsrücklage, auch hier kann per Beschluss eine Änderung herbeigeführt werden. Geklagt hatten Gewerbeeigentümer, die sich gegen eine geänderte Kostenverteilung wehrten. (mehr …)
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BGH-Urteil: Kostenverteilung in Wohnungseigentümergemeinschaften
Das BGH-Urteil sorgt für Klarheit bei der Kostenverteilung in Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs). Hintergrund war ein Streit über die Zulässigkeit eines geänderten Kostenverteilungsschlüssels, der durch Beschluss einer Eigentümerversammlung eingeführt wurde. Der Fall betrifft praktisch Wohnungseigentümer, da die gesetzlichen Regelungen des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) mit dem WEMoG geändert wurden und heute nicht mit mit der Änderung der Teilungserklärung erfolgen müssen, sondern über einen Mehrheitsbeschluss möglich sind.. (mehr …)
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BGH-Urteil: Mieterhöhung bei Mischmietverhältnissen
Die Mieterhöhung bei Mischmietverhältnissen wurde durch ein aktuelles BGH-Urteil konkretisiert. Am 22. Oktober 2024 entschied der BGH über die Zulässigkeit einer Mieterhöhung für eine Wohnung mit einem Tiefgaragen-Stellplatz im Rahmen eines einheitlichen Mietverhältnisses. (mehr …)
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BGH-Urteil klärt Modernisierung und Mietpreisbremse
Das Urteil des BGH vom November 2024 klärt Modernisierung und Mietpreisbremse und bringt Klarheit zu den Anforderungen der Mietpreisbremse bei modernisierten Wohnungen. Es beleuchtet, wie weit die Informationspflichten von Vermietern reichen und welche Auswirkungen diese auf die Miethöhe haben. Doch worum ging es in diesem Fall genau, und welche Bedeutung hat das Urteil für die Zukunft? (mehr …)
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BGH-Urteil Elektronische Kündigung und Formfehler
Das BGH-Urteil zur Elektronische Kündigung und Formfehler behandelt einen Rechtsstreit über die Wirksamkeit elektronisch übermittelter Kündigungen im Mietrecht. Konkret ging es um eine Vermieterin, die ihrem Mieter wegen Zahlungsrückstands mehrfach außerordentlich fristlos kündigte. Die Kündigungen wurden als elektronisch signierte Dokumente eingereicht und vom Gericht ausgedruckt an den Mieter zugestellt. Der BGH entschied jedoch, dass diese Kündigungen aufgrund formeller Mängel unwirksam sind. (mehr …)
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BGH-Urteil: Bauliche Veränderungen im WEG
Im Oktober 2024 entschied der Bundesgerichtshof (BGH) über einen Streitfall, der die Grenzen für bauliche Veränderungen in einer Wohnungseigentümerversammlung thematisiert. Im Zentrum des Falls stand ein Gedenkstein, der in einem gemeinschaftlich genutzten Ziergarten einer Wohnanlage aufgestellt wurde.
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BGH-Urteil: Hausgeldabrechnung nur bei zahlungsrelevanten Fehlern angreifbar
Mit dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom 20. September wurde eine zentrale Frage des Wohnungseigentumsrechts geklärt: Fehler in WEG-Abrechnungen rechtfertigen nur dann eine gerichtliche Ungültigerklärung, wenn sie sich auf die Zahlungspflichten der Eigentümer auswirken. Welche Konsequenzen hat diese Entscheidung für Wohnungseigentümer und Verwalter? (mehr …)
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BGH-Urteil Eigenbedarfskündigung bei DDR-Altmietvertrag
In dem kürzlich veröffentlichten BGH-Urteil ging es um die Zulässigkeit einer Eigenbedarfskündigung für eine Wohnung in Berlin, deren Mietvertrag im Jahr 1990 nach den Vorschriften der Deutschen Demokratischen Republik (DDR-Altmietvertrag) abgeschlossen wurde. Ein Vermieter hatte die Kündigung ausgesprochen, da er die Wohnung selbst nutzen wollte. Allerdings beschränkte der Mietvertrag die Kündigungsgründe des Vermieters. Die rechtliche Auseinandersetzung erreichte letztlich den Bundesgerichtshof.
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BGH-Urteil: Zweitbeschluss über Hausgeldvorschüsse ist zulässig
Der BGH hat entschieden, dass Zweitbeschlüsse über Hausgeldvorschüsse nach § 28 WEG unter bestimmten Bedingungen zulässig sind. Ein Streit um die Gültigkeit von Beschlüssen in einer Eigentümerversammlung führte zum Urteil, das wichtige Vorgaben für Wohnungseigentümergemeinschaften schafft. (mehr …)
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BGH-Urteil: Schonfristzahlung schützt nicht vor ordentlicher Kündigung
Am 23. Oktober 2024 entschied der Bundesgerichtshof (BGH) im Fall einer Berliner Vermieterin und ihren Mietern, dass eine Schonfristzahlung nach § 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB lediglich die fristlose, nicht jedoch die ordentliche Kündigung heilen kann. Die Mieter hatten ihre Wohnung seit 1994 gemietet, jedoch mehrfach Mietzahlungen versäumt. Daraufhin kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis fristlos und hilfsweise ordentlich. Die Mietrückstände wurden später vollständig ausgeglichen. Trotzdem zog sich der Streit bis vor den BGH. (mehr …)
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BGH-Urteil: Vorkaufsrecht von Angehörigen geht Mietervorkaufsrecht vor
Der Bundesgerichtshof entschied, dass ein dingliches Vorkaufsrecht, das zugunsten eines Angehörigen eingetragen wurde, Vorrang vor dem gesetzlichen Vorkaufsrecht eines Mieters hat. Der Rechtsstreit, der dem Urteil zugrunde liegt, schafft wichtige Klarheit für Eigentümer und Mieter.
Im konkreten Fall stritten eine geschiedene Ehefrau und ihr ehemaliger Ehemann um den Verkauf einer Wohnung. Beide hatten nach ihrer Trennung ein dingliches Vorkaufsrecht zugunsten des jeweils anderen eingeräumt. Der Ehemann verkaufte die Wohnung an den dort lebenden Mieter, der sein gesetzliches Vorkaufsrecht ausübte. Die ehemalige Ehefrau, durch ihr dingliches Vorkaufsrecht geschützt, forderte die Übertragung der Wohnung.
Die Frage, die es zu klären galt: Hat das dingliche Vorkaufsrecht eines Angehörigen Vorrang vor dem gesetzlichen Mietervorkaufsrecht? (mehr …)
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BGH-Urteil klärt Rechte bei Delegation von Aufgaben in der WEG
Das aktuelle BGH-Urteil klärt die Rechte bei der Delegation von Aufgaben in der WEG, dieses Urteil hat weitreichende Folgen für Eigentümergemeinschaften und Verwalter. Es schafft Klarheit über die Befugnisse bei der Verwaltung des gemeinschaftlichen Eigentums und regelt, unter welchen Bedingungen Entscheidungen an Verwalter übertragen werden können. (mehr …)
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BGH-Urteil: Hausgeldabrechnungen und deren Genehmigung
Das jüngst veröffentlichte BGH-Urteil über Hausgeldabrechnungen und deren Genehmigung vom Juli diesen Jahres sorgt für Klarheit im Beschlusstext und hat weitreichende Auswirkungen auf die Genehmigung von Hausgeldabrechnungen. Das Urteil behandelt eine grundlegende Frage der Beschlusskompetenz von Wohnungseigentümern und ist relevant für Verwalter, Eigentümer und Juristen im Bereich des Wohnungseigentumsrechts. (mehr …)
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BGH-Urteil: Verwalter haftet nur gegenüber der Gemeinschaft
In einem richtungsweisenden Urteil hat der Bundesgerichtshof am 5. Juli 2024 entschieden, dass nach dem Wohnungseigentumsmodernisierungsgesetz (WEMoG) Ansprüche des einzelnen Wohnungseigentümers wegen der Verletzung von Pflichten des Verwalters nur gegenüber der Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE) bestehen. Der Verwaltervertrag entfaltet keine drittschützende Wirkung mehr zugunsten des einzelnen Wohnungseigentümers. Das BGH-Urteil zementiert damit, dass der Verwalter nur gegenüber der Gemeinschaft haftet. Dieses Urteil hat weitreichende Konsequenzen für Wohnungseigentümer, Verwalter und die juristische Praxis. (mehr …)
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Stellplatznutzung in Wohnungseigentümergemeinschaft
In einem aktuellen Rechtsstreit hat der Bundesgerichtshof am 20. Juni 2024 ein bedeutsames Urteil zur Stellplatznutzung in einer Wohnungseigentümergemeinschaft gefällt. Im Mittelpunkt stand die Frage, ob die Nutzung einer Zufahrt zu den Stellplätzen einer Eigentümergemeinschaft durch die Bewohner eines benachbarten Grundstücks untersagt werden kann. (mehr …)
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BGH-Urteil: Mietminderung nach behobenem Mangel
Am 5. Juni 2024 hat der BGH ein wichtiges Urteil in einem Rechtsstreit zwischen einem Mieter und einer Vermieterin gefällt, die Frage betraf die Mietminderung nach behobenem Mangel an der Mietsache. Der Kläger, ein Mieter, verlangte die teilweise Rückzahlung der von ihm geleisteten Mieten aufgrund von Mängeln in der Mietsache. Konkret ging es um eine Rückforderung von insgesamt 613.886,84 Euro für die Jahre 2013 bis 2017. Die Vorinstanzen hatten die Vermieterin zur Zahlung von 5.222,72 Euro nebst Zinsen verurteilt, obwohl der Mangel, der diesen Betrag betraf, bereits Ende März 2016 behoben war. (mehr …)
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BGH-Urteil: Parteiwechsel auf der Beklagtenseite
Der Bundesgerichtshof hat am 19. April 2024 ein bedeutendes Urteil zum Wohnungseigentumsrecht gefällt. Es ging um die Frage, ob ein Wohnungseigentümer seine Klage auf Erstellung der Jahresabrechnung aufgrund der Reform des Wohnungseigentumsgesetzes (WEG) während eines laufenden Berufungsverfahrens von der Verwalterin auf die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdWE) umstellen darf. Das BGH-Urteil musste entscheiden ob der Parteiwechsel auf der Beklagtenseite, auch gegen deren Willen möglich sei.
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BGH-Urteil: Prozesskosten sind auf alle Wohnungseigentümer umzulegen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 19. Juli 2024 entschieden, dass Prozesskosten auf alle Wohnungseigentümer umzulegen sind. Prozesskosten die Wohnungseigentümern einer unterlegenen Gemeinschaft der Wohnungseigentümer in einem Beschlussklageverfahren auferlegt werden, sind Verwaltungskosten gemäß § 16 Abs. 2 Satz 1 WEG. Diese Kosten müssen nach dem allgemeinen Kostenverteilungsschlüssel auf alle Wohnungseigentümer umgelegt werden, einschließlich der obsiegenden Kläger. Bislang waren die Kläger, wenn Sie die Klage gewonnen hatten, von der Umlage der Prozesskosten ausgenommen. Das Urteil stellt eine 180-Grad-Wende dar. (mehr …)
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BGH-Urteil: Eigenbedarfskündigung für Cousins ausgeschlossen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 10. Juli 2024 entschieden, dass Cousins nicht als Familienangehörige im Sinne des § 577a Abs. 1a Satz 2 BGB und § 573 Abs. 2 Nr. 2 BGB gelten. Dies bedeutet, dass eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die eine Wohnung erworben hat und von Cousins gegründet wurde, die Kündigungsbeschränkung nicht umgehen kann, indem sie auf Eigenbedarf plädiert. Das BGH-Urteil hat damit die Eigenbedarfskündigung für Cousins ausgeschlossen.
(mehr …)
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BGH-Urteil: Aufrechnung der Kaution trotz Verjährung
Der Bundesgerichtshof hat am 10. Juli 2024 entschieden, dass Vermieter verjährte Schadensersatzforderungen gegen den Kautionsrückzahlungsanspruch des Mieters aufrechnen können. Dies gilt auch dann, wenn der Vermieter seine Ersetzungsbefugnis nicht innerhalb der Verjährungsfrist ausgeübt hat. Das BGH-Urteil, dass die Aufrechnung der Kaution trotz Verjährung, möglich ist stellt einen Paukenschlag in der Rechtsprechung dar. (mehr …)
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BGH-Urteil zum Drittnutzer-Aufschlag in Pachtverträgen
Der Bundesgerichtshof hat am 17. April 2024 ein bedeutendes Urteil gefällt, das kürzlich veröffentlicht wurde. Die Entscheidung befasst sich mit den Zahlungsansprüchen für einen Drittnutzer-Aufschlag aus einem Pachtvertrag für eine Kantine. Das BGH-Urteil zum Drittnutzer-Aufschlag in Pachtverträgen betraf die Verpflichtung einer Pächterin, einen Drittnutzer-Aufschlag zu zahlen. Das Urteil hat weitreichende Konsequenzen für die Praxis von Pachtverträgen, insbesondere in Bezug auf die Betriebskostenabrechnung und die Rechte und Pflichten der Vertragspartner.
(mehr …)
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BGH-Urteil zur Videoüberwachung: Rechte von Mietern gestärkt
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat kürzlich ein wegweisendes Urteil zur Videoüberwachung in Mietwohnungen veröffentlicht. Dieses Urteil hat weitreichende Auswirkungen auf Vermieter und Mieter und definiert die Grenzen der zulässigen Überwachung klarer. Der Fokus liegt dabei auf der Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).
(mehr …)
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BGH-Urteil: Rückforderung überzahlter Miete
Der Prozess zur Rückforderung überzahlter Miete ging bis nach Karlsruhe. Ein Wohnungsmieter, der Bürgergeld (vormals Arbeitslosengeld II) bezieht, kann überzahlte Miete nicht direkt zurückfordern. Stattdessen geht der Anspruch auf das Jobcenter über, das die Miete gezahlt hat. Die Entscheidung klärt die Voraussetzungen für den Anspruchsübergang auf den Sozialleistungsträger. So urteilt der BGH, was ist passiert?
(mehr …)
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BGH-Urteil: Beschlusskompetenz von Untergemeinschaften
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein entscheidendes Urteil zur Kompetenz der Wohnungseigentümergemeinschaften (GdWE) kürzlich veröffentlicht. Das BGH-Urteil vom Februar 2024 betrifft insbesondere die Rechte und Pflichten in Mehrhausanlagen, in denen weitgehend verselbstständigte Untergemeinschaften existieren. Die zentrale Frage war, wer die Mängelrechte und damit verbundene Prozessentscheidungen wahrnehmen darf, wer hat die Beschlusskompetenz? Die Gesamtgemeinschaft oder die einzelnen Untergemeinschaft. (mehr …)
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BGH-Urteil: Zustimmungspflicht bei Eigentumsveräußerung geklärt
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 22. März 2024 ein wegweisendes Urteil zur Zustimmungspflicht bei der Veräußerung von Wohnungseigentum gefällt. Die Entscheidung sorgt für Klarheit im Umgang mit der Zustimmung der Eigentümergemeinschaft (GdWE) und wird weitreichende Auswirkungen haben. Was genau ist passiert? Was sind die Hintergründe dieses Streits? Worüber streiten die Parteien? Was ist das Urteil? Und welche Gründe nennt das Gericht für seine Entscheidung? Diese Fragen werden im folgenden Artikel umfassend beantwortet. (mehr …)
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Eigenbedarf vs. Härtegründe im Mietrecht: BGH-Urteil
Ein langjähriges Mieterpaar sah sich mit einer Kündigung ihres Mietverhältnisses konfrontiert. Der Vermieter kündigte wegen Eigenbedarf und die Mieter machten Härtegründe geltend, wie es das Mietrecht auch zulässt. Als Härtegründe führten sie unteranderem auch die Suizidgefahr des Mieter an. Dieser Schritt führte zu einem bedeutenden Rechtsstreit, der bis zum Bundesgerichtshof (BGH) eskalierte. (mehr …)
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Mietpreisbremse: BGH-Urteil bekräftigt Mieterrechte
In Karlsruhe wurde ein bedeutendes Urteil zur Mietpreisbremse gefällt. Dieses stärkt BGH-Urteil zu Mietpreisbremse werden die Mieterrechte entscheidend bekräftigt. Was ist genau vorgefallen? (mehr …)
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Betriebsbedarf – Der neue Eigenbedarf laut BGH
Betriebsbedarf ist das auch Eigenbedarf? Der Fall, der alles änderte. Ein Berliner Vermieter, zugleich Rechtsanwalt, sieht sich gezwungen, den alten Mietvertrag zu kündigen. Sein Plan: Büro und Heim unter einem Dach. Die Mieter, seit 1977 in ihrer Wohnung, sehen das anders und so landet der Fall beim BGH. (mehr …)
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Steuerhinterziehung beim Immobilienkauf: Vertrag nichtig?
Steuerhinterziehung beim Immobilienkauf: Ein detaillierter Blick auf das BGH-Urteil
Was ist passiert? (mehr …)
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BGH-Urteil zu Sondereigentum an Stellplätzen
Das Bundesgerichtshof hat jüngst ein bedeutendes Urteil gefällt, das die Begründung von Sondereigentum an Stellplätzen in Wohnanlagen betrifft. Dieser Artikel beleuchtet die entscheidenden Aspekte des BGH-Urteil zu Sondereigentum an Stellplätzen und dessen weitreichende Auswirkungen. (mehr …)
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BGH-Urteil zur öffentlichen Zustellung: Neue Standards Gesetzt
Das jüngste Urteil des Bundesgerichtshofs stellt klare Anforderungen zur öffentlichen Zustellung. Die richtige Anwendung der öffentlichen Zustellung ist entscheidend. Mit dem BGH-Urteil sind neue Standards gesetzt.
(mehr …)
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BGH-Urteil: Müssen Mieter Räumungsbereitschaft signalisieren?
Das BGH-Urteil vom 28. Juni 2023 bietet wichtige Erkenntnisse zur Räumungsbereitschaft von Mietern und Kostenrisiken. Wann müssen Mieter ihre Räumungsbereitschaft signalisieren? Ein aktuelles Urteil des BGH vom 28. Juni 2023 bringt Klarheit, wenn es um die Räumungsbereitschaft von Mietern in Gewerberäumen geht. (mehr …)
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Gültigkeit von WEG-Beschlüssen trotz Corona-Pandemie
Die Corona-Pandemie war herausfordernd. Auch für Wohnungseigentümergemeinschaften, ihre Versammlungen und Beschlüsse. Ein BGH-Urteil sorgt nun für Klarheit über deren Gültigkeit von Beschlüssen während der Corona-Pandemie. (mehr …)
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BGH-Urteil: WEG-Verwalterhaftung bei Bauüberwachung
Ein neues BGH-Urteil sorgt für Klarheit. Es betrifft viele Wohnungseigentümer und WEG-Verwalter. Der Fall dreht sich um eine Dachsanierung und die Verwalterhaftung bei der Bauüberwachung. Es ging um viel Geld. Das BGH-Urteil schafft nun Klarheit bei der Verwalterhaftung bei der Bauüberwachung. (mehr …)
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Änderung der Kostentragung bei Erhaltungsmaßnahmen: Neues BGH-Urteil
Am 22. März 2024 fielen zwei bedeutende Urteile. Sie betreffen direkt die Wohnungseigentümergemeinschaften. Im Kern geht es um die Änderung der Kostentragung bei Erhaltungsmaßnahmen. Der V. Zivilsenat des BGH urteilte dabei in zwei Verfahren über die Voraussetzungen, unter denen die Wohnungseigentümer für Erhaltungsmaßnahmen am Gemeinschaftseigentum eine von der bisherigen Kostenverteilung abweichende Kostentragung zulasten einzelner Wohnungseigentümer beschließen können.
Diese Entscheidungen setzen neue Maßstäbe zu Beschlüssen über die Änderung der Kostentragung bei Erhaltungsmaßnahmen. (mehr …)
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BGH-Urteil: Nachgeschobene Kündigungsgründe im Mietrecht
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 25. Oktober 2023 ein zu beachtendes Urteil (VIII ZR 147/22) gefällt. Dabei musste der BGH über nachgeschobene Kündigungsgründe im Mietrecht nach § 573 Abs. 3 Satz 2 BGB entscheiden. Die Vorschrift erlaubt es, Kündigungsgründe, die im ursprünglichen Kündigungsschreiben nicht genannt wurden, unter der Bedingung zu berücksichtigen, dass sie nachträglich entstanden sind und die ursprüngliche Kündigungserklärung zum Zeitpunkt des Ausspruchs wirksam war. Dieses Urteil bringt weitreichende Konsequenzen für das Mietrecht und die Praxis der Kündigung wegen Pflichtverletzungen des Mieters mit sich und dreht sich um die Frage, ob und wie unwahre Tatsachenbehauptungen eines Mieters eine ordentliche Kündigung rechtfertigen können. (mehr …)
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Betriebskostenabrechnung Fristen bei Eigentumswohnungen
BGH-Urteil: Betriebskostenabrechnung Fristen bei Eigentumswohnungen. Bei der jährlichen Betriebskostenabrechnung gibt es klare Regeln. Normalerweise muss diese innerhalb von 12 Monaten erfolgen. Doch was passiert, wenn der Vermieter einer Eigentumswohnung auf die Abrechnung durch die Wohnungseigentümergemeinschaft angewiesen ist? Bisher galt die Annahme, dass in solchen Fällen Verzögerungen außerhalb der Verantwortung des Vermieters liegen könnten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat nun in einem richtungsweisenden Urteil entschieden, wie solche Situationen zu bewerten sind und welche Pflichten Vermieter wirklich haben. (mehr …)
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Zerrüttungsprinzip im Mietrecht & fristlose Kündigung
Im Bereich des Mietrechts stellt die fristlose Kündigung ein zentrales Thema dar, das sowohl für Hausverwalter als auch für Vermieter von großer Bedeutung ist. Dieser Artikel widmet sich den richtigen Vorgehensweisen, gesetzlichen Grundlagen und praktischen Tipps, um eine fristlose Kündigung rechtskonform durchzuführen. Dabei wird besonders auf die Rolle des Bundesgerichtshofs (BGH) und seine Urteile eingegangen, die maßgebliche Auswirkungen auf das Mietrecht haben, einschließlich der Frage, ob das sogenannte Zerrüttungsprinzip Anwendung findet.
Die Möglichkeit einer fristlosen Kündigung im Mietrecht ist ein wichtiges Instrument für Hausverwalter und Vermieter, um auf schwerwiegende Verstöße oder Unregelmäßigkeiten im Mietverhältnis reagieren zu können. Doch die Anwendung dieses Instruments bedarf einer genauen Kenntnis der rechtlichen Rahmenbedingungen und der aktuellen Rechtsprechung, insbesondere der Urteile des BGH. Fristlose Kündigung, Mietrecht, Hausverwalter und Vermieter sind Begriffe, die in diesem Kontext eng miteinander verbunden sind. (mehr …)
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Majorisierung bei der Verwalterbestellung – ein BGH-Urteil
Das BGH-Urteil im Fall V ZR 215/21 markiert einen wichtigen Meilenstein für Wohnungseigentümergemeinschaften. Der Bundesgerichtshof hat zur Frage der Majorisierung bei der Verwalterbestellung, wenn sich ein Mehrheitseigentümer, der nicht professioneller Verwalter ist, gegen den Willen der Minderheit selbst zum Verwalter bestellt, geurteilt. Dieser Artikel beleuchtet die tiefgreifenden Auswirkungen dieser Entscheidung auf Wohnungseigentümer, Verwalter und die gesamte Branche. Die Bedeutung dieses Urteils kann nicht unterschätzt werden, da es neue Standards für die Beschlussfassung und Anfechtungsverfahren in Wohnungseigentümergemeinschaften setzt. (mehr …)
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Auswirkungen des BGH-Urteils auf den Wirtschaftsplan
Die Immobilienbranche steht oftmals vor komplexen juristischen Herausforderungen, die sich aus den Entscheidungen des höchsten deutschen Gerichtes, des Bundesgerichtshofs (BGH), ergeben. Ein solches Urteil, über den Wirtschaftsplan, das weitreichende Auswirkungen für Wohnungseigentümer, Verwalter und die gesamte Branche hat, wurde am 25. Oktober 2023 gefällt. Der vorliegende Artikel analysiert die Auswirkungen des BGH-Urteils detailliert und beleuchtet seine Bedeutung für die Immobilienwirtschaft. (mehr …)
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BGH: Anschluss an Fernheizung kein Ersatz für Reparatur
Der Fall, der vor dem Bundesgerichtshof verhandelt wurde dreht sich um die Frage, ob der Anschluss an Fernheizung anstelle einer Reparatur der bestehenden Gasetagenheizung vorgenommen werden darf. Der BGH sah darin den vertragsgemäße Zustand, der Mietsache, den der Vermieter nicht einseitig ändern dürfe. (mehr …)
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Betriebskostenabrechnung und Wohnflächenberechnung
Die Umlage der Betriebskosten in der Immobilienbranche ist ein oft diskutiertes Thema, besonders wenn es um preisgebundene Wohnungen geht. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 16. Januar 2019 (VIII ZR 173/17) hat hierzu wichtige Klarstellungen getroffen. Dieser Artikel wirft einen Blick auf die Hintergründe und Auswirkungen dieses wegweisenden Urteils für Hausverwalter, Vermieter und die gesamte Immobilienbranche. (mehr …)
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BGH entscheidet: Rückabwicklung nach erfolgreicher Beschlussanfechtung
Der BGH hat mit seinem Urteil vom 16. Juli 2023 – V ZR 251/21 eine wegweisende Entscheidung im Bereich Wohnungseigentum gefällt. Insbesondere für Verwalter, die mit der Herausforderung konfrontiert sind, Abrechnungen in Folger einer erfolgreicher Beschlussanfechtung zu korrigieren, bringt dieses Urteil Klarheit. Insbesondere geht es um die Forderungen aus der Jahresabrechnung und die Möglichkeit, eine bereits erhobene Zahlungsklage für erledigt zu erklären. (mehr …)
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Die Auswirkungen des BGH-Urteils auf Energieversorgungsverträge in der Immobilienbranche
Das Bundesgerichtshof (BGH) hat mit seinem wegweisenden Urteil vom 2. Juli 2014 (Az. VIII ZR 316/13) Klarheit in Bezug auf Energieversorgungsverträge geschaffen, insbesondere im Kontext von Vermietung und Verpachtung. Diese Entscheidung beeinflusst maßgeblich die Auslegung von Realofferten in Leistungsangeboten von Versorgungsunternehmen. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf die Hintergründe des Urteils und dessen Auswirkungen auf die Immobilienbranche, insbesondere für Hausverwalter und Vermieter. (mehr …)
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Rechtliche Klarheit für verwalterlose Wohnungseigentümergemeinschaften
In der dynamischen Welt der Immobilienverwaltung und ‑branche sind Rechtsentscheidungen von höchster Relevanz. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 16. September 2022 (V ZR 180/21) wirft ein Licht auf die rechtliche Situation in verwalterlosen Wohnungseigentümergemeinschaften (WEG) und wirft gleichzeitig wichtige Fragen zur Klageerhebung auf. Die Kernfrage lautet: Wie kann eine Gemeinschaft der Wohnungseigentümer ohne Verwalter gegen einzelne Mitglieder klagen? Die Antwort auf diese Frage und die Implikationen für Hausverwalter und die Immobilienbranche werden in diesem Artikel eingehend beleuchtet. (mehr …)
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BGH: In der Berufung sind Widersprüche zu würdigen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 8. August 2023 einen Beschluss gefasst, dass Widersprüche in der Berufung, zu würdigen sind. In dem Rechtsstreit VIII ZR 20/23 ging es um die Prüfungskompetenz des Berufungsgerichts bezüglich der erstinstanzlichen Tatsachenfeststellung. Dieser Artikel beleuchtet den Beschluss, seine Auswirkungen und die Bedeutung für die Immobilienbranche. (mehr …)
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BGH-Urteil zur Aufklärungspflicht des Immobilienverkäufers bei Datenraumnutzung: Auswirkungen auf Immobilientransaktionen
Aufklärungspflichten des Immobilienverkäufers bei Einrichtung eines Datenraums: BGH-Urteil klärt Rechtslage. Der Bundesgerichtshof hat in seinem Urteil vom 15. September 2023 – V ZR 77/22 wichtige Fragen bezüglich der Aufklärungspflichten des Verkäufers eines bebauten Grundstücks geklärt, insbesondere wenn dieser dem Käufer Zugriff auf einen Datenraum mit relevanten Informationen gewährt. Dieses Urteil hat erhebliche Auswirkungen auf Immobilientransaktionen und betrifft auch Hausverwalter und Fachleute in der Immobilienbranche. (mehr …)
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BGH-Urteil zur Untervermietung bei Einzimmerwohnungen
Ein wegweisendes Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 13. September 2023 – VIII ZR 109/22 hat entschieden, dass auch bei Einzimmerwohnungen der Anspruch des Mieters auf Gestattung der Untervermietung an Dritte gemäß § 553 Abs. 1 BGB bestehen kann. Dieses Urteil hat nicht nur erhebliche Auswirkungen auf Mieter, sondern auch auf Hausverwalter und die Immobilienbranche im Allgemeinen.
Hintergrund und Prozessverlauf (mehr …)
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Veräußerungsbeschränkung: Zustimmung oder Ablehnung? BGH klärt Zuständigkeiten
Zustimmung oder Ablehnung bei Veräußerungsbeschränkung? Viele Teilungserklärungen sehen eine Verwalterzustimmung i.S.v. § 12 Abs. 1 WEG, bei Verkauf des Wohnungseigentums, vor. Doch was wenn der Verwalter die Zustimmung ablehnt? Der Bundesgerichtshof (BGH) hat sich mit der Verwalterrolle und Veräußerungszustimmung auseinandergesetzt. Es handelt sich um einen bedeutenden Fall im Bereich des Wohnungseigentumsrechts, der wichtige Fragen zur Rolle des Verwalters in der Wohnungseigentümergemeinschaft und zur Zustimmungspflicht bei Veräußerungen klärt. Die Entscheidung des BGH stellt eine Fortentwicklung des Wohnungseigentumsrechts dar und ist daher von großer Relevanz. (mehr …)
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BGH-Urteil: Modernisierungsmieterhöhung Formelle Anforderungen und Drittmittelanrechnung
Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) wirft ein Licht auf die formellen Anforderungen an Mieterhöhungserklärungen nach Modernisierungsmaßnahmen gemäß § 559b BGB. Dieses Urteil hat weitreichende Implikationen für Hausverwalter und Fachleute in der Immobilienbranche, die sich mit der korrekten Umsetzung von Mieterhöhungen nach Modernisierungsmaßnahmen und Drittmittelanrechnung auseinandersetzen. Das Urteil des BGH betont nicht nur die Bedeutung der transparenten Darlegung der Kosten, sondern auch die Notwendigkeit, Drittmittel gemäß § 559a BGB in die Berechnung einzubeziehen. In diesem Artikel werden wir die wesentlichen Aspekte des Urteils analysieren und die Auswirkungen auf die Praxis der Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen diskutieren. (mehr …)
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BGH Urteil: Wert des Beschwerdegegenstands bei Klagen auf ordnungsgemäße Nebenkostenabrechnung
Das Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 24. August 2022 – XII ZB 548/20 – LG Wuppertal behandelt den Streit um die Erteilung einer ordnungsgemäßen Nebenkostenabrechnung zwischen einem Mieter und seinem Vermieter. Insbesondere wird der Wert des Beschwerdegegenstands in solchen Fällen thematisiert. In diesem Artikel werden die Hintergründe des Falls sowie die Entscheidung des BGH erläutert.
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BGH-Urteil: Kein Ersatz für defekte Gasetagenheizung durch Fernwärmeanschluss
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass Vermieter nicht den Mieter auf einen bereits vorhandenen Anschluss an die Fernwärmeheizung verweisen können, um eine defekte Gasetagenheizung zu ersetzen. Die Reparatur einer Gasheizung in der Mietwohnung fällt in die Verantwortung des Vermieters.
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Vermietung an Wohngemeinschaft: Kein automatischer Anspruch auf Mieterauswechslung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem aktuellen Urteil entschieden, dass Vermieter bei Vermietung an eine Wohngemeinschaft nicht automatisch einer Mieterauswechslung zustimmen müssen. Damit widerspricht der BGH der verbreiteten Ansicht, dass eine solche Zustimmung konkludent im Voraus erklärt wird. Das Landgericht Berlin hatte in einem ähnlichen Fall bereits anders entschieden und wurde vom BGH nach kurzer Zeit bestätigt.
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Schadensersatz: keine Verjährung vor Rückgabe der Wohnung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hatteüber die Grundsatzfrage, wann die Verjährung beginnt zu entscheiden. In seinem aktuellen Urteil klargestellt, der Vermieter kann Schadensersatz fordern, es gibt keine Verjährung vor Rückgabe der Wohnung. Das Landgericht Berlin hatte in einem Fall fälschlicherweise entschieden, dass ein solcher Anspruch nach 30 Jahren verjährt sei, selbst wenn das Mietverhältnis noch andauert und keine Rückgabe erfolgt ist.
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Belegeinsicht verweigert: Mieter hat keinen Anspruch auf Rückzahlung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem aktuellen Urteil klargestellt, dass Mieter kein Recht auf Rückzahlung von bereits geleisteten Betriebskostenvorauszahlungen haben, wenn ihnen die Belegeinsicht verweigert wurde. Das betrifft sowohl preisgebundenen als auch preisfreien Wohnraum. Mieter können lediglich zukünftige Vorschüsse zurückhalten, wenn ihnen die Einsicht in die Abrechnungsunterlagen verwehrt bleibt.
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BGH Urteil: Fällkosten für morsche Bäume sind umlagefähige Gartenpflegekosten
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat mit einer Grundsatzentscheidung eine lang umstrittene Frage geklärt: Die Kosten für die Fällung nicht mehr standsicherer Bäume gehören zu den umlagefähigen Gartenpflegekosten. Insbesondere die Berliner Gerichte hatten bisher häufig die Kostenumlage abgelehnt, mit der Begründung, es handele sich nicht um “laufende Kosten” oder um Instandhaltungskosten. Doch der BGH vertritt eine andere Auffassung.
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BGH Urteil: Mieter hat Recht auf Einsicht in Originalbelege zur Betriebskostenabrechnung
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat ein wegweisendes Urteil gefällt, das für Mieter von großer Bedeutung ist. Es geht um das Recht auf Einsicht in Originalbelege bei der Überprüfung einer Betriebskostenabrechnung. Bisher war strittig, ob Mieter lediglich Belegkopien oder auch die Originalunterlagen einsehen dürfen. Der BGH schafft nun Klarheit.
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BGH bestätigt Nutzung von Mietspiegel im Mietprozess
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem kürzlich veröffentlichten Urteil entschieden, dass die Revision einer Klägerin gegen ein Urteil des Landgerichts Köln zurückgewiesen wird. Der Streitwert des Revisionsverfahrens wurde auf 886,08 € festgesetzt, und die Klägerin muss die Kosten des Verfahrens tragen.
Der Grund für die Zurückweisung der Revision lag darin, dass die Voraussetzungen für ihre Zulassung nicht vorlagen und das Rechtsmittel keine Aussicht auf Erfolg bot. Der BGH bezog sich dabei auf einen früheren Beschluss des Senats vom 25. Oktober 2022 und führte aus, dass die im Anschluss an den Hinweis des Senats erfolgten Ausführungen der Revision keinen Anlass zu einer abweichenden Beurteilung gaben. (mehr …)
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BGH bejaht Beschlusszwang für bauliche Veränderungen im Gemeinschaftseigentum
Bundesgerichtshof bejaht Beschlusszwang für bauliche Veränderungen im Gemeinschaftseigentum. Der BGH hat in seinem Urteil vom 17. März 2023 – V ZR 140/22 entschieden, dass ein Wohnungseigentümer, der eine bauliche Veränderung am Gemeinschaftseigentum vornehmen möchte, einen Gestattungsbeschluss herbeiführen muss, bevor er mit der Baumaßnahme beginnt. Dieser Beschluss kann notfalls im Wege der Beschlussersetzungsklage erzwungen werden. Das Urteil bezieht sich auf das neue Wohnungseigentumsrecht und hat Auswirkungen auf das Verhältnis der Wohnungseigentümer untereinander. (mehr …)
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BGH: Regeln für Mieterhöhungen durch Gutachten
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil festgelegt, wie die ortsübliche Vergleichsmiete im Falle einer Mieterhöhung von Vermietern ermittelt werden darf. Das Urteil gibt klare Anweisungen darüber, welche Bewertungsmethoden zulässig sind und welche Anforderungen an ein Gutachten gestellt werden. (mehr …)
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BGH: Vergleich mit preisgebundenen Wohnungen
Ein Mieterhöhungsverlangen, das zur Begründung auf entsprechende Entgelte mindestens dreier vergleichbarer Wohnungen Bezug nimmt (§ 558 a Abs. 2 Nr. 4 BGB), ist nicht allein deshalb formell unwirksam, weil es sich bei den Vergleichswohnungen um öffentlich geförderten, preisgebundenen Wohnraum handelt.
(BGH-Urteil vom 18.12.2019 Az. VIII ZR 236/18)
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BGH: Mieterhöhung bei falscher Wohnfläche
Stimmt der Mieter einem Mieterhöhungsverlangen zu, das auf einer unrichtigen (zu großen) Wohnfläche beruht, liegen die Voraussetzungen einer Vertragsanpassung nach § 313 Abs. 1 BGB ungeachtet eines Kalkulationsirrtums der Parteien bezüglich der Wohnfläche nicht vor, wenn der Vermieter die vereinbarte Mieterhöhung unter Berücksichtigung der tatsächlichen Wohnfläche auch in einem gerichtlichen Mieterhöhungsverfahren nach §§ 558, 558 b BGB hätte durchsetzen können. Denn in einem solchen Fall ist dem Mieter ein Festhalten an der Vereinbarung zumutbar. (BGH Urteil vom 11.12.2019 Az. VIII ZR 234/18)
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BGH: Balkonflächen sind nur zu 25% zu berücksichtigen
Nach der ständigen Rechtsprechung des 8. Senats des BGH sei der Begriff der „Wohnfläche“ im Wohnraummietrecht auch bei freifinanziertem Wohnraum grundsätzlich anhand der für den preisgebundenen Wohnraum geltenden Bestimmungen auszulegen und vorliegend aufgrund der im Zeitpunkt des Mietvertragsschlusses geltenden Wohnflächenverordnung (WoFlV) zu ermitteln. Etwas anderes gelte dann, wenn die Mietvertragsparteien dem Begriff der Wohnfläche im Einzelfall eine abweichende Bedeutung beimessen oder ein anderer Berechnungsmodus örtlich üblich oder nach der Art der Wohnung naheliegender sei.
Eine andere, ortsübliche Berechnungsmethode könne sich aber nur ergeben, wenn sich vor Ort eine Verkehrssitte zur Anwendung eines anderen Regelwerks gebildet habe. Es reiche dafür nicht aus, wenn Vermieter oder große Teil der Vermieter das Regelwerk „Wohnflächenverordnung“ falsch anwenden oder mit anderen Regelwerken, zum Beispiel der II. Berechnungsverordnung oder DIN-Vorschriften, vermischen würden.
Bei Mietverträgen, die vor dem 1.1.2004 abgeschlossen wurden, gilt demnach die II. Berechnungsverordnung, die die Balkonflächen nur zur Hälfte berücksichtigte. (BGH vom 17.4.2019 – VIII ZR 33/18)
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BGH: Schonfrist heilt ordentliche Kündigung auch weiterhin nicht
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Ausgleich eines Mietrückstands innerhalb der Schonfrist des § 569 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) lediglich Auswirkungen auf eine fristlose Kündigung aufgrund von § 543 Abs. 1, 2 Satz 1 Nr. 3 BGB hat, aber nicht auf eine ordentliche Kündigung aufgrund desselben Mietrückstands unter Berufung auf § 573 Abs. 1, 2 Nr. 1 BGB. Dies entspricht dem klaren Willen des Gesetzgebers und darf daher von Richtern nicht aufgrund eigener rechtspolitischer Überzeugungen verändert werden. Der Fall wurde an eine andere Kammer des Berufungsgerichts zur neuen Verhandlung und Entscheidung zurückverwiesen.
(Urt. v. 05.10.2022 Az. VIII ZR 307/21)
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BGH: Schadensersatz für unterlassene Schönheitsreparaturen
Der VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat am 10. Mai 2022 über eine Klage einer Klägerin gegen die Beklagte wegen nicht durchgeführter Schönheitsreparaturen in einer Wohnung entschieden. Die Beklagte war seit Dezember 2007 Mieterin der Wohnung und nach dem Mietvertrag zur Durchführung von Schönheitsreparaturen verpflichtet. Das Mietverhältnis endete im Januar 2017, doch die Beklagte hatte ihrer Verpflichtung bis zu diesem Zeitpunkt nicht nachgekommen. Die Klägerin forderte die Beklagte daher zur Durchführung von Schönheitsreparaturen auf und verlangte Schadensersatz in Höhe von 3.696,95 € netto. (mehr …)
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BGH-Urteil klärt Mietumgestaltungspflichten
BGH-Urteil klärt Mietumgestaltungspflichten: Ein Leitfaden
Am 31. März 2021 traf der Bundesgerichtshof (BGH) eine wichtige Entscheidung. Sie betrifft gewerbliche Mieter und ihre Umgestaltungspflichten. Hier erfahren Sie die Einzelheiten.
Der Fall: Umbauarbeiten vereinbart, aber nicht ausgeführt
Ein Vermieter und sein gewerblicher Mieter stritten sich. Der Mieter hatte Umbauarbeiten zugesagt, sie aber nicht durchgeführt. Nach Mietende verlangte der Vermieter Schadensersatz. (mehr …)
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BGH-Urteil: Kabel-TV-Anschlüsse in Mietwohnungen
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden. Das Urteil betrifft Kabel-TV-Anschlüsse in Mietwohnungen. Es hat weitreichende Folgen für die Immobilienbranche. Dieser Artikel beleuchtet die Entscheidung. Wir erklären ihre Bedeutung für Vermieter und Mieter.
Leitsätze:
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- a) Bei § 43b Satz 1 und 2 TKG handelt es sich um Regelungen, die im Sinne von § 3a UWG auch dazu bestimmt sind, im Interesse der Marktteilnehmer das Marktverhalten zu regeln.
- b) Der Vermieter einer Vielzahl von Wohnungen, der seinen Mietern einen Anschluss an ein Kabelfernsehnetz zum Empfang von Fernseh- und Hörfunkprogrammen zur Verfügung stellt und die ihm hierfür entstehenden Kosten im Rahmen der Betriebskostenabrechnung auf seine Mieter umlegt, ist ein Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten im Sinne von § 43b TKG.
- c) Ein solcher Vermieter ist nicht nach § 43b Satz 1 TKG verpflichtet, seinen Mietern bei fortbestehendem Mietverhältnis eine Kündigung des Anschlusses an das Kabelfernsehnetz zum Ablauf von 24 Monaten zu ermöglichen, wenn der Wohnraummietvertrag auf unbestimmte Zeit geschlossen und nach den gesetzlichen Regelungen vor Ablauf von 24 Monaten kündbar ist.
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Betriebskostenabrechnung in großen Wohnanlagen: Bundesgerichtshof stärkt Vermieterrechte
Die Abrechnung von Betriebskosten in großen Wohnanlagen stellt Vermieter und Hausverwalter vor immer wiederkehrende Herausforderungen. Das höchste deutsche Gericht, der Bundesgerichtshof (BGH), hat in einem wegweisenden Urteil vom 29. Januar 2020 (VIII ZR 244/18) klare Leitlinien zur rechtssicheren Abrechnung vorgegeben. In diesem Artikel beleuchten wir die Schlüsselpunkte dieses Urteils und ihre Auswirkungen auf Vermieter, insbesondere im Kontext von Hausverwaltung und Mietrecht. (mehr …)
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BGH-Urteil Gewerbemiete und Umsatzsteuer
Umsatzsteuer bei Gewerbemieten: BGH-Urteil schafft Klarheit
Am 30. September 2020 entschied der BGH über Umsatzsteuer bei Gewerbemieten.
Der Streitfall
Ein Vermieter und sein gewerblicher Mieter stritten über Umsatzsteuer auf Nebenkosten. (mehr …)
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Das BGH-Urteil zur Verwaltungskostenpauschale: Klare Vorgaben für Hausverwalter und Vermieter
Die Immobilienbranche sieht sich mit einem wegweisenden Urteil des Bundesgerichtshofs konfrontiert, das für Hausverwalter und Vermieter relevante Konsequenzen mit sich bringt. Im Urteil vom 19. Dezember 2018 (VIII ZR 254/17) wurde festgestellt, dass eine gesondert ausgewiesene Verwaltungskostenpauschale in einem formularmäßigen Wohnraummietvertrag unwirksam ist, sofern nicht eindeutig erkennbar ist, dass es sich um einen Teil der Grundmiete handelt. Dieser Artikel beleuchtet die Hintergründe des Urteils, seine Bedeutung für die Branche und gibt praktische Hinweise für Hausverwalter und Vermieter. (mehr …)
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Die Bedeutung des BGH-Urteils vom 31. Mai 2017 für Vermieter: Wohnflächenangaben im Fokus
Der Leitsatz: Ein einfaches Bestreiten der vom Vermieter vorgetragenen Wohnfläche der gemieteten Wohnung ohne eigene positive Angaben genügt im Mieterhöhungsverfahren nicht den Anforderungen an ein substantiiertes Bestreiten des Mieters (im Anschluss an das Senatsurteil vom 22. Oktober 2014 – VIII ZR 41/14, NJW 2015, 475).
In der dynamischen Welt der Immobilienbranche sind Vermieter und Hausverwalter stets mit rechtlichen Herausforderungen konfrontiert. Ein besonders relevantes Urteil, das die Anforderungen an Mieter im Zusammenhang mit Wohnflächenangaben betrifft, wurde am 31. Mai 2017 vom Bundesgerichtshof (BGH) gefällt. Dieser Artikel beleuchtet die entscheidenden Aspekte dieses Urteils und dessen Auswirkungen auf Mieterhöhungsverfahren.
Das höchste deutsche Gericht, der Bundesgerichtshof, hat in seinem wegweisenden Urteil vom 31. Mai 2017 (VIII ZR 181/16 – LG Mainz, AG Mainz) klare Maßstäbe für Mieterhöhungsverfahren gesetzt. Im Mittelpunkt des Urteils steht die Frage der Wohnflächenangaben und deren substantiiertes Bestreiten durch den Mieter. (mehr …)
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Heizkostenabrechnung nach tatsächlicher Wohnfläche – Bundesgerichtshof fällt wegweisendes Urteil
Leitsatz: Sofern und soweit Betriebskosten nach gesetzlichen Vorgaben (vgl. etwa § 556a Abs. 1 BGB, § 7 Abs. 1 HeizkostenV) ganz oder teilweise nach Wohnflächenanteilen umgelegt werden, ist für die Abrechnung im Allgemeinen der jeweilige Anteil der tatsächlichen Wohnfläche der betroffenen Wohnung an der in der Wirtschaftseinheit tatsächlich vorhandenen Gesamtwohnfläche maßgebend (insoweit Aufgabe von BGH, Urt. v. 31.10.2007 – VIII ZR 261/06, NJW 2008, 142 Rz. 19).
Die Heizkostenabrechnung ist ein sensibles Thema für Vermieter und Mieter gleichermaßen. Ein aktuelles Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) hat nun klare Richtlinien für die Berechnung vorgegeben. In diesem Artikel beleuchten wir die Entscheidung des BGH und deren Auswirkungen auf die Heizkostenabrechnung in der Immobilienbranche. (mehr …)
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BGH-Urteil zu Kündigungsfristen in Mietverträgen
Erfahren Sie alles über das BGH-Urteil vom 29. März 2000 zu Kündigungsfristen in Mietverträgen und dessen Auswirkungen.
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat entschieden: Bei Mietverträgen sind vertraglich vereinbarte Kündigungsfristen ungültig, wenn sie die gesetzlichen überschreiten. Dies gilt besonders, wenn der Vertrag formfehlerhaft ist. Was bedeutet das Urteil für Mieter und Vermieter? Lesen Sie weiter und erfahren Sie mehr.
Kurze Sätze, klare Informationen
Der BGH sprach am 29. März 2000 ein wichtiges Urteil. Es betrifft Mietverträge und ihre Kündigungsfristen. Das Gericht urteilte: Gesetzliche Fristen haben Vorrang vor Vertragsklauseln. (mehr …)
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BGH: Mehrere Seiten machen Betriebskostenabrechnung nicht unwirksam
Eine Betriebskostenabrechnung ist nicht deswegen formell unwirksam, weil sie aus mehreren Seiten besteht und der Mieter hinsichtlich der einzelnen Kostenpositionen hin- und herblättern muss. (mehr …)
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BGH: Vermieter kann fehlendem Umlageschlüssel im Mietvertrag einseitig festlegen
Ist im Mietvertrag kein Umlageschlüssel vereinbart, kann der Vermieter mit der ersten Abrechnung den künftigen Umlageschlüssel einseitig festlegen und entscheiden, ob die Betriebskosten nach Wohnfläche oder Anzahl der Mieter pro Wohnung abgerechnet wird. Den Mietvertragsparteien im Wohnraummietrecht steht es frei, anstelle eines konkreten Umlageschlüssels ein einseitiges Leistungsbestimmungsrecht nach billigem Ermessen des Vermieters zu vereinbaren, da die Regelung in § 556a Abs. 1 Satz 1 BGB abdingbar ist. (mehr …)
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BGH: Anspruch auf Rückgabe der Mietsicherheit erst nach angemessener Überlegungsfrist
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil festgelegt, dass der Anspruch eines Mieters auf Rückgabe einer Mietsicherheit erst fällig wird, wenn eine angemessene Überlegungsfrist abgelaufen ist und dem Vermieter keine Forderungen aus dem Mietverhältnis mehr zustehen, wegen derer er sich aus der Sicherheit befriedigen darf.
In dem konkreten Fall ging es um eine Wohnung in Erfurt, für die der Kläger von 2002 bis 2009 Mieter war. Zu Beginn des Mietverhältnisses hatte der Kläger ein Kautionssparbuch über 695,36 Euro eingerichtet und an die Beklagte als Mietsicherheit übergeben. Die Beklagte hatte dem Kläger für die Jahre 2006 bis 2009 Betriebskostenabrechnungen zugesandt, in denen Nachzahlungsbeträge zugunsten der Beklagten ausgewiesen waren. Der Kläger hatte daraufhin Klage eingereicht und die Pfandfreigabe und Rückgabe des Sparbuchs begehrt. Die Beklagte hat sich auf ihre Nachzahlungsansprüche in Höhe von insgesamt 959,57 Euro berufen und diesen Betrag im Wege der Widerklage geltend gemacht.
Das Amtsgericht hat die Klage abgewiesen und den Kläger verurteilt, an die Beklagte aus der Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2009 den Betrag von 128,11 Euro zu zahlen. Das Landgericht hat die Berufung des Klägers zurückgewiesen. Der BGH hat nun entschieden, dass der Anspruch des Klägers auf Rückgabe der Mietsicherheit erst fällig wurde, als die Nachzahlungsansprüche der Beklagten verjährt waren. Das bedeutet, dass der Kläger keinen Anspruch auf Rückgabe der Mietsicherheit hat, solange der Vermieter noch Forderungen aus dem Mietverhältnis hat, wegen derer er sich aus der Mietsicherheit befriedigen kann.
Das Urteil des BGH hat Auswirkungen auf die Rechte von Mietern und Vermietern in Deutschland. Mieter sollten sich daher bewusst machen, dass sie erst nach Ablauf einer angemessenen Überlegungsfrist Anspruch auf Rückgabe der Mietsicherheit haben, wenn dem Vermieter keine Forderungen aus dem Mietverhältnis mehr zustehen.
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Stillschweigende Zustimmung: BGH ermöglicht Mieterhöhung ohne Kommentar
Die Immobilienbranche steht vor einem signifikanten Wandel, nachdem der Bundesgerichtshof (BGH) eine neue Regelung zur stillschweigenden Zustimmung bei Mieterhöhungen eingeführt hat. Diese Entscheidung hat weitreichende Implikationen für Vermieter und Mieter, da sie die Dynamik der Mieterhöhung grundlegend verändert. In diesem Artikel beleuchten wir die Details dieser BGH-Entscheidung und ihre Auswirkungen auf den Immobilienmarkt.
Die BGH-Entscheidung: Ein Überblick
Die neueste Entscheidung des BGH (Beschluss v. 30. Januar 2018 Az. VIII ZB 74/16) zur stillschweigenden Zustimmung bei Mieterhöhungen stellt eine bedeutende Veränderung dar. Früher war es notwendig, dass Mieter ausdrücklich ihrer Mieterhöhung zustimmen mussten. Diese Entscheidung lockert diese Anforderung, indem sie besagt, dass das Ausbleiben eines Widerspruchs seitens des Mieters als Zustimmung gewertet werden kann. Diese Änderung hat das Potenzial, die Art und Weise, wie Vermieter Mieterhöhungen durchführen, grundlegend zu verändern.
Auswirkungen auf Vermieter
Für Vermieter bedeutet diese Entscheidung eine Vereinfachung des Verfahrens zur Mieterhöhung. Es entfällt die Notwendigkeit, eine explizite Zustimmung von den Mietern einzuholen, was den Prozess beschleunigt und vereinfacht. Allerdings sollten Vermieter sich bewusst sein, dass eine klare und rechtzeitige Kommunikation nach wie vor entscheidend ist, um rechtliche Komplikationen zu vermeiden.
Auswirkungen auf Mieter
Mieter müssen nun aufmerksamer sein. Die neue Regelung bedeutet, dass ihr Schweigen als Zustimmung zu einer Mieterhöhung interpretiert werden kann. Es ist daher wichtig, dass Mieter aktiv werden, wenn sie einer Mieterhöhung widersprechen wollen. Diese Veränderung erhöht die Verantwortung der Mieter, sich mit den Bedingungen ihres Mietvertrags und den ihnen zugesandten Dokumenten auseinanderzusetzen.
Rechtliche Hintergründe und Bedeutungen
Es ist wichtig, die rechtlichen Feinheiten dieser Entscheidung zu verstehen. Die BGH-Entscheidung basiert auf bestimmten rechtlichen Prämissen und hat spezifische Bedingungen, unter denen die stillschweigende Zustimmung angenommen werden kann. Eine genaue Betrachtung der rechtlichen Grundlagen und ihrer Auslegung ist für alle Beteiligten unerlässlich.
Strategien für Vermieter zur Umsetzung der neuen Regelung
Vermieter sollten strategisch vorgehen, um die neuen Bestimmungen effektiv umzusetzen. Dies beinhaltet die Entwicklung klarer Kommunikationswege und ‑strategien, um sicherzustellen, dass die Mieterhöhungen rechtlich einwandfrei sind. Es geht auch darum, ein Gleichgewicht zwischen der Wahrung der Rechte der Mieter und der effizienten Durchsetzung legitimer Mieterhöhungen zu finden.
Schlussfolgerung
Die Entscheidung des BGH zur stillschweigenden Zustimmung bei Mieterhöhungen ist ein bedeutsamer Meilenstein für die Immobilienbranche. Sie bringt sowohl für Vermieter als auch für Mieter neue Herausforderungen und Verantwortlichkeiten mit sich. Eine sorgfältige Auseinandersetzung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und eine klare Kommunikation sind entscheidend, um die Vorteile dieser Entscheidung zu nutzen und gleichzeitig faire und transparente Mietverhältnisse zu gewährleisten.
Die Immobilienbranche muss sich an diese neue Regelung anpassen. Die stillschweigende Zustimmung bei Mieterhöhungen nach dem BGH-Urteil stellt sowohl für Vermieter als auch für Mieter eine bedeutende Veränderung dar. Es ist wichtig, dass beide Seiten ihre Rechte und Pflichten verstehen, um von dieser Entscheidung profitieren zu können und gleichzeitig faire Mietverhältnisse aufrechtzuerhalten.
Sie wollen das Thema vertiefen? Schauen Sie in unserem Seminar „Mietrecht“ vorbei.
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BGH im Mietrecht: Entscheidend für Mieter & Vermieter
Der Bundesgerichtshof (BGH) spielt eine zentrale Rolle im deutschen Rechtssystem, insbesondere im Bereich des Mietrechts. Als höchstes Gericht in Zivil- und Strafsachen in Deutschland trifft der BGH Entscheidungen, die grundlegende Bedeutung für die Auslegung und Anwendung des Gesetzes haben. Dieser Artikel beleuchtet die Funktion des BGH im Mietrecht, einschließlich der Behandlung von Wohnungs- und Gewerbemietverträgen sowie die Bedeutung seiner Urteile in Wohnungseigentumssachen. (mehr …)
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BGH Urteil zu Betriebskostenabrechnungen: Formelle Wirksamkeit und inhaltliche Richtigkeit im Fokus
Das Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem wegweisenden Urteil, Aktenzeichen VIII ZR 295/07, Klarheit zur Abgrenzung zwischen formeller Wirksamkeit und inhaltlicher Richtigkeit von Betriebskostenabrechnungen geschaffen. In diesem Artikel werden die entscheidenden Aspekte des BGH-Urteils erläutert und die Auswirkungen auf die Praxis für Hausverwalter und Vermieter in der Immobilienbranche beleuchtet. (mehr …)

Aktuelle BGH-Rechtsprechung und neue Entwicklungen nach der WEG-Reform. In unserem Seminar „Aktuelle Rechtsprechung zum Wohnungseigentumsrecht – Wohnungseigentumsrecht im Wandel“ erfahren Sie alles, was Sie jetzt wissen müssen, um rechtssicher und pragmatisch die Herausforderungen der WEG-Verwaltung zu meistern.
Aktuelle Entwicklungen im Wohnungseigentumsrecht: Rechtsprechung, Herausforderungen und praktische Umsetzung. In unserem Seminar „Wohnungseigentumsrecht im Wandel“ erfahren Sie alles, was Sie als Verwalter jetzt wissen müssen, um rechtssicher und pragmatisch die Herausforderungen der WEG-Verwaltung zu meistern.